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Lady-Spieße

Dünn geschnittenes Geflügelfleisch, ausgewählt mariniert und auf einem Holzspieß fixiert, ist dieser, neben unseren vielen anderen Spießvarianten, besonders bei den Damen oder vielmehr den Ladys sehr beliebt. Keine Fettanteile, jedoch trotzdem sehr geschmacksintensiv und besonders wenn direkt kurz angegrillt und indirekt zum Ziel gegart, sehr saftig und lecker!

Roastbeef

Das Roastbeef  oder auch Rumpsteak kennt wohl jeder.  Insbesondere in amerikanischen Gefilden wird dieses gute Stück Fleisch auch gerne als „Short- oder Striploin“ bezeichnet. Auf jeden Fall ein Klassiker unter den Steaks. Anatomisch gesehen liegt es zwischen der Hüfte und dem Entrecôte. Die typische Kennzeichnung ist der obligatorische Fettdeckel, den man beim Schmoren im Ofen oder beim Garen auf dem Haubengrill (meistens am Stück als Braten) gerne belässt, da er während des Zubereitungsvorgangs dem Fleisch das wertvolle Aroma und die Feuchtigkeit gewährt, die für das Geschmackserlebnis wirklich unabdingbar ist! Mag man den Fettdeckel nicht, kann man ihn nach dem tranchieren vor dem Essen einfach entfernen. Die Zärte des Fleisches sowie der recht magere Kern kommt dem Filet recht nahe. Kein Wunder das dieses gute Stück so beliebt ist. Bei uns natürlich auch Dry-Aged erhältlich.

Grünkohlbraten

Die Blätter fallen und der Winter kommt. Nach dem ersten Frost, traditionell im November, beginnt die Grünkohl Zeit. Durch die kalten Temperaturen wird die Stärke des Grünkohls in Zucker umgewandelt und verleiht ihm den typisch herzhaft herben, leicht süßlichen Geschmack. Neben vielen anderen Variationen aus unserem Sortiment, mit denen wir die Jahreszeiten kreativ begleiten, ist der Winter keine Ausnahme. In diesem Falle mit unserem Grünkohlbraten. Ab sofort in unserem Hofladen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kalbsrückensteak

Das Kalbsfleisch zeichnet sich aus, durch eine besondere Zärte und ist deutlich heller als das von älteren Rindern.  Als besonders hochwertig gelten beim Kalb die Teile, die sich zum Braten eignen. Hierzu zählt auch das Rückensteak. Kalbsfleisch ist sehr fettarm sowie Eiweißreich und sollte sehr kurz, scharf angebraten und anschließend schonend gegart werden. Mitunter reicht es aus, die Pfanne nach dem scharfen anbraten einfach aus der Kochzone zu ziehen und die Resthitze wirken zu lassen. Beherzigt man diese vorsichtige Zubereitung erhält man ein ungemein zartes Steak das vielfältig angerichtet werden kann. Traditionell an Rahmsoßen mit Weißwein, Pfifferlingen oder Pfefferkörnern. Guten Appetit!

Frühlings-Braten

Die Spargelsaison ist wieder da und dass lassen wir uns nicht zweimal sagen. Nur für kurze Zeit: Der Frühlingsbraten mit grünem Spargel und einer Bärlauch-Mettbrät-Füllung von zartem Schweinenacken im Sinne einer Roulade umhüllt. Der Kreativität zum Anrichten sind hier kaum Grenzen gesetzt. Unbedingt einmal ausprobieren!

Käsegriller

Der klassische Käsegriller! Wer kennt ihn nicht. Auf dem Grill gehört er quasi zum guten Ton. In unserer Variante verarbeiten wir (wie auf den Bildern zu erkennen) große Stücke einer sehr herzhaften Käsesorte. Auffällig ist neben dem bemerkenswerten Geschmack, ein deutlich wahrnehmbarer Schmelz auf der Zunge. Für Käseliebhaber ein „Oho-Effekt“. Sie heißen nun mal Käsegriller und für unser Dafürhalten gehört hierfür eine ordentliche Portion davon in diese Wurst. Eingerollt in rauchigem Speck, ein echter „Knaller“ auf dem Grill!

Spargel-Bratwurst

Eine unserer Saisonal ausgerichteten Spezialitäten: Die Bockhorster Spargel-Bratwurst. Als Snack vom Grill auf der Hand oder mit Kartoffeln und  Sauce Hollandaise auf dem Teller. Der Geschmack des grünen Spargels ist nicht zu dominant, jedoch deutlich wahrnehmbar. Wer glaubt das Spargel nicht in die Bratwurst gehört, darf hier gerne einmal zugreifen. Eventuell können wir Ihre Meinung ändern. Sie wären nicht der Erste! 😉

Niedersächsisches Landschwein

Sturmfest und Erdverwachsen, ja das sind die Niedersachsen!

Was für den einen eine geographische Qual der Wahl darstellt, ist für uns ein Glücksfall. Unser Unternehmen liegt in Westbarthausen und somit unmittelbar an der Grenze zu Niedersachsen. Unser Ansinnen bezüglich der Tierhaltung orientiert sich an der Freilandhaltung und befindet sich in direkter Nähe eines Bezugsbereiches, in dem wir auch in den niedersächsischen Gefilden beste Beziehungen pflegen können. So hält es sich unter anderem auch mit dem niedersächsischen Landschwein. Da wir nicht nur aus Respekt vor den Tieren unsere Waren gerne veredeln, führen wir dieses Fleisch saisonal auch „Dry-Aged“. Sie kennen diese Reifeprozedur nur bei Rindfleisch? Tja, dann lassen Sie sich dass mal auf der Zunge zergehen!

 

Westfälischer Knochenschinken

Bereits seit dem 12. Jahrhundert wird diese Form des Rohschinkens gehandelt.

 

Die westfälische Tradition bewahrt bis heute eine Reifeprozedur, welche diesem Schinken einen besonders herzhaften und rauchigen Geschmack verleiht. Dies bedarf allerdings viel Zeit und einer strikten Vorgehensweise. Während der gesamten Reifezeit verbleibt der Beinknochen in der Hinterkeule. Er dient als zusätzlicher Geschmacksträger! In der Herstellung wird mit dem trockenen Pökeln begonnen. Hier wird das Fleisch mit Salz eingerieben und für ca. 6 Wochen gelagert. Früher diente dieser Vorgang ausschließlich der Haltbarkeit von Fleischwaren. Da wir heutzutage über die Möglichkeiten der Kühlung verfügen, intensivieren wir hierdurch nunmehr den Geschmack. Anschließend wird der Schinken bei kaltem Buchenrauch für ca. 3 Monate geräuchert. Danach erfolgt die Luftreifung als „Seelchen“ über viele weitere Monate, um letztlich das Ergebnis eines traditionell-westfälischen Knochenschinkens zu erreichen. Die zeitlichen Längen der jeweiligen Reifephasen können variieren und auch deutlich länger ausfallen. Dies liegt letztlich im Ermessen des Metzgers.  In jedem Falle ein hervorragendes Geschmackserlebnis.  Die Formen der Veredelungen sind vielfältig. Der Westfale  handhabt es wie beschrieben!

Der traditionelle Anschnitt erfolgt überlieferter Weise übrigens im Mai. Darin ist vermutlich auch die esskulturelle Verbrüderung mit dem Spargel begründet.  Interessant zu wissen, oder nicht? 😉

Spaltschinken

Insgesamt gibt es viele Verfahren der Schinkenreifung. Unseren Spaltschinken reifen wir nach dem Salzen (Pökeln) „roh“ das sogenannte „Beizen“ oder auch „Durchbrennen. Dazu gehört ebenfalls der Räuchervorgang mit anschließender Luftreifung als „Selchen“  in unseren Verkaufsräumen, direkt an der Ladentheke. Das sieht nicht nur malerisch aus, sondern lässt unsere Kunden an der Reifeprozedur nahezu teilhaben. Rohschinken entwickelt seinen intensiven Geschmack erst durch eine lange Reifezeit, unter Einwirkung enzymatischer Prozesse und Milchsäurebakterien, welche das Fleisch mürben und das charakteristische Rohschinken-Aroma verleihen. Ein guter Schinken benötigt Zeit. Hierbei verliert er Wasser, wodurch er letztlich seine typische Festigkeit erreicht. Nach 3 Monaten ist die Reifezeit abgeschlossen und wir können das Ergebnis an Sie weiter geben.

Trotz der Tatsache das wir über diesen langen Zeitraum ein sehr persönliches Verhältnis zu ihm aufgebaut haben, tun wir dies jedoch gerne.

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