Erstaunlich, was so alles in ein Glas passt.
Aufgrund der industriellen Massenherstellung hat der Begriff „Konserve“ bedauerlicherweise stark gelitten. Unsere Zubereitungen bewahren hingegen nicht nur ihren traditionellen Ursprung, sondern transportieren auch die ursprünglichen und somit altbewährten Herstellungsprinzipien unserer Eltern und Großeltern. Und wer berichtet nicht gerne von den Kochkünsten der Großmutter?
Nach der Abfüllung in Gläser unterliegen diese selbstverständlich einem Konservierungsprozess, welcher im Wesentlichen aus Hitze- und Druckeinwirkung besteht. Wir verwenden keine Chemikalien, um die Haltbarkeit künstlich zu verlängern. Dies gilt im Übrigen für sämtliche Waren aus unserer Herstellung.
Ist nicht nur bei Kindern sehr beliebt. Es gibt viele Varianten, unter anderem mit Möhren, Erbsen, Champignons oder Kapern. Unseres kochen wir klassischer Weise in heller, herzhaft cremiger Soße. Weitere Zutaten können Sie nach dem zuvor erfolgten Dünsten selbstverständlich beliebig hinzufügen, denn wie so vieles im Leben sind Geschmäcker bekanntlich verschieden. Dieses Frikassee vom Huhn bedarf allerdings nicht zwingend einer Ergänzung. Traditionell auf Reis serviert erhalten Sie hiermit einen besonders herzhaften Gaumenschmaus.
Der naturgemäße Fettanteil macht dieses Fleisch zart und rundet vor allem in eingekochten Speisen den Geschmack eindrucksvoll ab. Insgesamt ist die Soße absolut dominant, jedoch dürfen die traditionellen Zutaten hierfür nicht vernachlässigt werden. Im Ergebnis müssen wir nicht zuletzt mit den Ehefrauen konkurrieren, die das Rezept von ihren Eltern lernten. Glücklicherweise hatten jedoch auch wir Eltern, genau wie Sie, und tragen die altbewährten Methoden der Zubereitung weiter.
Ragout (franz. ragoûter = „den Gaumen reizen" oder „Appetit machen"). Man muss vermutlich zugeben, dass das Zungenragout besonders in Deutschland ein wenig aus der Mode gekommen ist. Früher wurden bekanntermaßen nahezu alle Teile des Tieres verantwortungsvoll, aber auch überlebensnotwendig verarbeitet. Das Zungenragout galt aufgrund seiner Zärte als Delikatesse und ist es bis heute. Wir bewahren diese Überlieferung und kochen es als feine Tranchen in heller, cremiger Soße. Kenner dieser Spezialität wissen das zu schätzen.
Ebenfalls traditionell, und aktuell gar nicht so unbekannt wie gedacht. Viele altdeutsche Gerichte geraten durch schmackhafte internationale Einflüsse mitunter ins Hintertreffen. Obgleich Königsberger Klopse bei jüngeren Mitmenschen unseres Landes eher unbekannt zu sein scheinen, nimmt die Bekanntheit Richtung Ostdeutschland erheblich zu. Traditionell sind sie eine ostpreußische Spezialität aus Fleischklößchen in heller Soße mit Kapern. Benannt sind sie nach der früheren Haupt- und Residenzstadt Königsberg und dem ostpreußischen Wort für „kleiner Kloß".
In Nord- und Süddeutschland läutet sie unter diesem Namen traditionell den Hauptgang auf Hochzeiten ein, in anderen Gefilden wird sie auch Brautsuppe genannt. Als Basis dient eine Fleischbrühe, die mit vielfältigen Einlagen ergänzt werden kann. Unsere beherbergt unter anderem Eierteigwaren, Eierstich, Markklößchen, Möhren, Bohnen und ein bis zwei Zutaten, die größter Geheimhaltung unterliegen. Für größere Mengen, etwa für eine Festivität im Catering-Stil, dürfen Sie uns selbstverständlich ebenfalls gerne ansprechen.
Das wohl typischste aller deutschen Sonntagsgerichte. Eingerollte Fleischscheiben aus der Rinderoberschale, Senf, Speck, Gurken und Zwiebeln dürfen hier nicht fehlen. In dunkler Soße ausgiebig geschmort, im Ergebnis idealerweise butterzart auf der Zunge. Gerne an Knödeln, Kartoffeln oder Gratin sowie Rotkraut oder Rosenkohl serviert. Jedes Glas beinhaltet zwei Rouladen. Guten Appetit!
Na, das kommt doch wohl aus Russland? Nicht ganz. Als eines der heute bekanntesten russischen Gerichte wurde es ursprünglich von französischen Köchen für den Hofadel in St. Petersburg kreiert. Erst im Verlauf fand dieses Rezept seinen Weg nach Europa und später nach Russland. Das verwendete Fleisch ist edel, Würfel oder Streifen von der Spitze des Rinderfilets werden hierfür verwendet und in einer Rahmsoße mit Senf und Zwiebeln gekocht. Es muss nicht immer Kaviar sein.
Das Filet gibt es natürlich nicht nur vom Rind. Ein typisches, ländlich geprägtes Backofengericht mit Zwiebeln, Weißweinessig, Crème fraîche und Senfkörnern sowie Salz, Pfeffer, Zucker und Speck wird hier zusammen mit dem Schweinefilet vereint. Das Ergebnis ist geschmacklich klasse und wird üblicherweise zu Spätzle oder alternativ auf Reis serviert. Altbewährt, sehr herzhaft und einfach lecker.
Die einen mögen Rindfleisch, die anderen lieber Schweinefleisch. Warum also nicht beides vereinen, dachten sich wohl die Ungarn. Sie nennen es nicht Gulasch, sondern „Pörkölt" oder „Paprikás", das dürfen sie auch, schließlich haben sie es erfunden. Traditionell wird es dort als Suppe serviert. In deutschen Gefilden werden Schwein und Rind im gleichen Verhältnis, „halb und halb", als gedünstete Fleischspeise im Sinne eines Ragouts gekocht und zu Nudeln, Reis oder Kartoffeln serviert.
Natürlich darf bei all dem Geschnetzelten das Geflügel nicht fehlen. Mit Sahne und Mehl in einer hellen Soße hervorragend für Reisgerichte, wird Geflügel auch gerne mit fruchtigen Nuancen versehen, Ananas oder Pfirsich kommen hier besonders zur Geltung. Vielfach, wenn auch nicht traditionell, kann dieses auch nachträglich mit Gewürzen ergänzt werden, Curry zum Beispiel erfreut sich großer Beliebtheit. Unseres bereiten wir klassisch zu, es steht Ihnen also frei, Ihre geschmacklichen Vorlieben einzubringen. Guten Appetit!
Wer hat's erfunden? Der Schweizer sicher nicht. Der Mexikaner? Der Spanier? Der Süden Nordamerikas wird heiß diskutiert, Tex-Mex heißt das Stichwort. Eins ist sicher: Es ist sehr vielfältig, mild oder scharf, mit Süße oder deftig. Es gibt viele Arten der Zubereitung und ebenso viele Vorlieben. Wir bleiben klassisch, unter anderem mit Schweinehack, Rindfleisch, Chilis, Kidneybohnen, Mais und Tomaten. Nicht zu scharf, jedoch sehr herzhaft. Ergänzen können Sie natürlich ganz einfach selbst.
Unser Sortiment umfasst noch viele weitere Konserven, Aufstriche und Kreationen. Kommen Sie doch einfach in unseren Hofladen und überzeugen Sie sich selbst. Alternativ schreiben Sie uns an, dann geben wir Ihnen einen ganzheitlichen Überblick. Sie dürfen unsere Konserven auch gerne bestellen, dann senden wir Ihnen diese via Lieferdienst. Aber geben Sie uns Zeit, wir bereiten unsere Waren frisch zu, das geht nicht mit einem Fingerschnips. Guten Appetit!