Filet
Weitere Bezeichnungen:
Rinderfilet, Tenderloin, Lende, Lungenbraten, Filet mignon, Chateaubriand
Fachliche Einordnung:
Musculus psoas major
Kurzdefinition:
Das Filet ist das zarteste und eines der edelsten Teilstücke vom Rind. Es liegt innen entlang der Wirbelsäule und wird vom Tier kaum beansprucht.
Herkunft am Tier:
Das Filet sitzt im hinteren Rückenbereich unterhalb des Roastbeefs bzw. der Lende. Es verläuft länglich an der Innenseite des Rückens.
Was macht dieses Stück besonders?
Da der Muskel kaum arbeitet, ist das Fleisch extrem zart. Es ist sehr feinfasrig, mager und besitzt nur wenig intramuskuläres Fett. Dadurch ist es elegant und weich im Biss, aber geschmacklich milder als stärker marmorierte Stücke wie Entrecôte oder Ribeye.
Typische Verwendung:
Filetsteak, Filet mignon, Chateaubriand, Tournedos, Medaillons, Beef Wellington, Carpaccio.
Varianten und Zuschnitte:
- Filetkopf: Dickeres Anfangsstück, gut für Chateaubriand oder größere Medaillons.
- Filetmittelstück: Gleichmäßig geformt, ideal für klassische Filetsteaks.
- Filetspitze: Schmaleres Ende, gut für Geschnetzeltes, Spieße oder kleine Medaillons.
- Chateaubriand: Großes Steak aus dem Filetmittelstück, meist für zwei Personen.
- Tournedos: Kleine, dicke Medaillons aus dem Mittelstück.
- Filet mignon: Kleines Filetsteak, häufig aus dem schmaleren Bereich.